Neues EU-Verbot von Einwegplastik rettet gerade einmal 7 % unserer Ozeane

Eine Bewegung an Europäern und europäischen Organisationen kämpft dafür, die Menge an Plastikmüll, die unseren Ozeanen landet, um mehr als 7 Prozent zu reduzieren – mit einer Kampagne, die für großes Staunen sorgt und zum Handeln inspiriert.

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Berlin, 28. Juni – Am 3. Juli treten neue EU-Maßnahmen gegen Einwegplastik in Kraft. Gemeinsam mit den weltweiten Verpflichtungen im Kampf gegen die Verschmutzung durch Plastik reduziert dieses Verbot die gesamte Menge an Plastikmüll, die in unseren Ozeanen landet, bis 2040 um gerade einmal 7 Prozent. „Absurd“, findet eine internationale Bewegung an Meeresrettern und Unternehmen, die vom niederländischen sozialen Unternehmen Dopper angeführt wird. Mit einer aufsehenerregenden Kampagne kämpfen sie nun für mehr und inspirieren Tausende dazu, auch ihren Teil zum Kampf für plastikfreie Ozeane beizutragen.

Die weltweiten Verpflichtungen gehen nicht über 7 Prozent hinaus

Im März 2019 beschloss das Europäische Parlament Maßnahmen, um die Auswirkungen von Produkten aus Einwegplastik auf die Umwelt zu reduzieren: die Richtlinie (EU) 2019/904[1]. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die zehn Gegenstände aus Einwegplastik zu bekämpfen, die am häufigsten als Müll an europäischen Stränden gefunden werden.[2] Dafür wird ab dem 3. Juli 2021 eine Reihe an Produkten verboten.

Studien haben allerdings[3] ergeben, dass bis 2040 gerade einmal 7 Prozent des Plastikmülls reduziert werden, wenn wir nichts ändern – und das auch nur, wenn alle derzeitigen Verpflichtungen der großen Branchen und Regierungen weltweit (inklusive der EU-Richtlinie) tatsächlich eingehalten werden.

Eine einzigartige Kollaboration verbreitet die Botschaft

Dopper, ein soziales Unternehmen aus dem niederländischen Haarlem, ermutigt seit 2009 jeden dazu, Mehrweg- statt Einwegwasserflaschen zu nutzen, und hat nun Unternehmen wie mymuesli, Mud Jeans, The Good Roll, Raum-blick, Nackt deodorant, Auping, Grolsch für eine einzigartige Kampagne ins Boot geholt. Diese zeigt, wir irrsinnig es ist, bei 7 Prozent aufzuhören und inspiriert Menschen dazu, etwas gegen dieses Problem zu unternehmen: indem sie Wasserflaschen aus Einwegplastik aus ihrem Leben verbannen.

"Die EU-Richtlinie ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber Dopper glaubt, dass sie noch weiter gehen sollte. Zunächst einmal fallen Einweg-Wasserflaschen nicht unter das Verbot. Und das, obwohl Einweg-Trinkflaschen die Nummer 1 in den Top 10 der am häufigsten gefundenen Einweg-Plastikartikel an europäischen Stränden sind und obwohl wiederverwendbare Wasserflaschen als nachhaltige Alternative erhältlich sind."

- Dopper-CEO Virginia Yanquilevich

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Die Kampagne in deiner Nähe

Zwischen dem 3. Juli und 18. September wird diese Kampagne , sowohl online als auch auf den Straßen von Amsterdam und Brüssel zum Leben erweckt. Absurde Bilder, lokale Aktionen und ein Kampagnenfilm tragen die Botschaft nicht nur in die Welt, sondern ziehen auch die Aufmerksamkeit aller auf sich. Sie machen kristallklar, dass unsere Ozeane mehr als 7 Prozent brauchen und laden jeden – von Branchenexperten bis hin zu Schülern – zu einem regen Austausch darüber ein, wie wir mehr schaffen können.

7% is not enough
So kannst du heute etwas bewegen

Du willst nicht so lange warten? Du kannst noch heute etwas im Kampf gegen Einwegplastik unternehmen und deinen Teil für unsere Ozeane beitragen. Wie? Indem du das machst, was die EU nicht geschafft hat: Verbanne Wasserflaschen aus Einwegplastik aus deinem Leben. Werde Teil der Dopper Wave, unterschreibe deine personalisierte Pledge und reihe dich so in die Riege von mehr als 2.600 Menschen und 500 Organisationen ein, die Einwegplastik die Stirn bieten. Werde Teil einer Meeresretter-Bewegung.

Unternimm etwas dagegen. Werde Teil der Dopper Wave.

www.dopper.com/7-percent-is-not-enough

 

Die Kampagne ist eine Initiative von Dopper in Zusammenarbeit mit den Partnern mymuesli, Vandebron, Yumeko, FourLeaves, Cinetree, The Good Roll, Waterbear, Auping, MUD Jeans, Grolsch, Studio HENK, Nackt deodorant, Raum-blick, Bol.com, Redo Papers, Unifac, AIESEC Netherlands.

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Favicon for youtube.com Kampagnenfilm: 7% is not enough youtube.com

Mehr zum EU-Einwegplastik-Verbot:

Alle Produkte aus Einwegplastik, für die es nachhaltige, leicht erhältliche und erschwingliche Alternativen gibt, werden ab dem 3. Juli 2021 verboten. Dieses Verbot umfasst:

·       Wattestäbchen

·       Besteck

·       Teller

·       Strohhalme

·       Rührstäbchen

·       Luftballonstäbe

·       Lebensmittelbehälter und Becher zur Einmalnutzung aus expandiertem Polystyrol

·       Alle Produkte aus oxo-abbaubarem Plastik

Dieses Verbot umfasst (unter anderem) nicht:

·       Wasserflaschen aus Einwegplastik

· Plastiktüten

Über die Kampagne:

Diese Kampagne ist eine Initiative von Dopper. Das soziale Unternehmen aus den Niederlanden befindet sich auf einer Mission: Wasserflaschen aus Einwegplastik bekämpfen und unsere Ozeane retten. Möglich gemacht wird diese Kampagne durch 16 Partner, die nicht nur die Verschmutzung durch Plastik bekämpfen, sondern auch die Botschaft in die Welt hinaustragen. Jeder von ihnen zeigt genau, wie absurd es ist, nur 7 % von dem zu bekommen, was man eigentlich braucht – durch Bilder, die einen Staunen lassen und nachdenklich stimmen. Ein wirkungsvoller Kampagnenfilm, der von Doppers eigenem Team kreiert und von Maak produziert wurde, übermittelt die Schlüsselbotschaft und zeigt auch Dopper CEO Virginia Yanquilevich, die fragt: „Hören wir ernsthaft bei 7 Prozent auf?“

Kampagnenpartner: Vandebron, Yumeko, Ecover, FourLeaves, Cinetree, The Good Roll, Waterbear, Auping, MUD Jeans, Grolsch, Studio HENK, Nackt deodorant, Raum-blick, Bol.com, Redo Papers, Unifac, AIESEC Netherlands, mymuesli.

www.dopper.com/7-percent-is-not-enough

Zitate:

Grolsch

Innerhalb von Grolsch haben wir zirkuläres und integratives Denken und Handeln in unseren Geschäftsabläufen verankert. Auch im Bereich Kunststoff haben wir große Ambitionen: Durch die Umstellung auf Leichtverpackungen und Recyclingmaterial haben wir im vergangenen Jahr 172.800 Kilo Kunststoff-Neuware eingespart. Aber wir sind noch nicht da! Auch in den kommenden Jahren werden wir alles daran setzen, unseren Kunststoffeinsatz so gering wie möglich zu halten; weniger, besser oder kein Plastik. Wir versuchen, so viel wie möglich mit Partnern zusammenzuarbeiten, die das gleiche Ziel verfolgen. Denn gemeinsam können wir viel bewirken. Daher schließen wir uns dieser Kampagne mit großer Freude und Überzeugung an und hoffen, andere Unternehmen und Einzelpersonen zu inspirieren, so weit wie möglich auf Einwegplastik wie Wasserflaschen zu verzichten.

- Koert van 't Hof, Corporate Affairs Director bei Koninklijke Grolsch.

Auping

Wenn wir die Geschichten über all den Plastikmüll hören, der in den Ozeanen landet, liegen wir wach in unserem Bett. Und das machen wir als Schlaffirma natürlich nicht gerne. Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur 7 % Ihrer Nacht geschlafen. Bei durchschnittlich 8 Stunden Schlaf pro Nacht ist das nur eine halbe Stunde. Die Welt wird wirklich nicht besser. Oder Monteur. Wir bei Auping glauben, dass eine ausgeruhte Welt eine bessere Welt ist, und deshalb schließen wir uns gerne der Kampagne von Dopper an, um gemeinsam das Blatt gegen die Plastikverschmutzung zu wenden. 

- Ine Stultjens, Managerin Marketing & Kommunikation bei Royal Auping

YUMEKO

Yumeko glaubt, dass Unternehmen eine führende Rolle dabei spielen sollten, die Gesellschaft nachhaltiger zu machen. Unternehmen haben in ihren Produktionsketten eine soziale Verpflichtung; für die Natur zu sorgen, eine Überlastung der Erde zu verhindern, für den Tierschutz zu sorgen und für die Menschen zu sorgen, die für sie arbeiten. Die Zusammenarbeit zwischen Dopper und Yumeko ist ein gutes Beispiel dafür, wie Unternehmen gemeinsam stärker werden und welche positiven Veränderungen sie mit sich bringen kann.

Studio HENK

Gemeinsam sollten wir alles tun, um unsere Natur und unsere Ozeane frei von Verschmutzung zu halten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, europäische Maßnahmen mit großer Wirkung zu ergreifen, reicht es nicht aus, wenn sie nur zu einer Veränderung von 7 % beitragen. Ich freue mich, dass Dopper mehr verlangt und wir von Studio HENK diese Mission unterstützen können. Wir sind stolze Partner in der Dopper Wave. 

– Corine de Bruijne, Leiterin Nachhaltigkeit bei Studio HENK

Quellen:

  • [1]Richtlinie (EU) 2019/904 des Europäischen Parlaments und seit dem 5. Juni 2019 des Europäischen Rats zur Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt
  • [2]Addamo, A., Laroche, P. und Hanke, G., „Top Marine Beach Litter Items in Europe“, EUR 29249 EN, Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, Luxemburg, 2017, ISBN 978-92-79-87712-4 (Druckversion), 978-92-79-87711-7 (PDF), doi:10.2760/496717 (online), 10.2760/029815 (Druckversion), JRC108181.
  • [3](Reddy et al., 2020). „Breaking the Plastic Wave: Top Findings for Preventing Plastic Pollution“. Bericht von The Pew Charitable Trusts & SYSTEMIQ. 23. Juli 2020. 

Infographic:

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Über Dopper

Über Dopper

Dopper ist auf einer Mission. Wir befähigen die Menschen, wiederverwendbare Wasserflaschen vorzuziehen, um die Gewässer unserer Welt zu schützen.

Sind Sie bereit, Impact mit einem großen I zu machen? Jede verkaufte Flasche trägt zu dieser Mission bei. Von der Sensibilisierung und Aufklärung anderer über die Verschmutzung durch Plastik bis hin zur Anbahnung von Projekten für sauberes Trinkwasser in Nepal. Gutes Karma? Sie wetten.

Über die Dopper Wave

Am 8. Juni 2020, dem Weltozeantag, trat Dopper die Dopper Wave los. Eine internationale Bewegung von wegweisenden Organisationen und Meeresrettern, die gemeinsam Folgendes versprechen:

1. Verbot von Einweg-Wasserflaschen aus Plastik

2. Trinken Sie aus dem Wasserhahn, wann immer sie können

3. Bringen Sie immer ihre eigene wiederverwendbare Flasche mit

4. Ermutige andere, auch der Dopper Wave beizutreten

Ein Jahr später hat sich diese Wave in eine Welle des Wandels verwandelt, mit mehr als 460.000 Mitstreitern – bis jetzt.

www.dopper.com/join-our-wave

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